Vortrag | Taiwan: Sustainable Design

Für das IDZ-Team in Taiwan Frau Regina Hanke hat vom 23. Mai bis zum 28. Mai 2010 in Taipei/Taiwan einen Workshop zum Themenfeld "Nachhaltiges Design" in ihrer Funktion als Vorstandsmitglied des Internationalen Design Zentrums Berlin begleitet. Der Workshop mit dem Titel „Putting Green into Action” wurde von dem „Mainland Affairs Council” initiiert und dem Taiwanesischen Design Center ausgerichtet. Unterstützung erfuhr der Workshop vom Goethe-Institut in Taiwan und Unternehmen aus der Industrie.

Die Vorträge „Sustainable Design” sowie „Universal Design” waren einleitende Keynotes mit dem Ziel, das Themenfeld zu verdeutlichen und ein designorientiertes Verständnis zu schaffen.

Bei der Abschlussveranstaltung in der National University of Arts stellten die Workshopteilnehmer ihre auf dem Workshop erarbeiteten Projekte einem sehr interessierten Publikum vor. Frau Hanke hielt eine der drei einführenden Keynotes. Sustainable Design bzw. Eco-Intelligentes Design wird ein essentieller Punkt werden, gerade im Bereich Marke. Der Spannungsbogen von Markenidentität, technologischen Innovationen bis zu Trends im Konsumentenverhalten sind Aspekte, die eine starke Auswirkung darauf haben werden, wie wir designen.

Frau Hanke betonte dabei, dass jedes Sustainable Design mit der Bereitschaft des Einzelnen beginnt, gelernte und bisher erprobte Prozesse und Gestaltungsfeatures unter dem Aspekt „Re-Think” neu zu bewerten. Frau Hanke wies dabei den Designern eine herausragende Rolle zu. Sie sitzen an der Schnittstelle zwischen Unternehmen und Anspruchsgruppen, schaffen Verständnis und machen aus Ideen oder technologischen Innovationen greif- und erlebbare Marken.

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Denkschrift: Ambient Assisted Living

Wir wollen diskutieren. Viele Jahre sind in´s Land gezogen, viele Menschen, Institutionen, Ingenieure arbeiten daran. Eine Vielzahl von Konzepten, Geräten und Prototypen sind entstanden. Das Ergebnis ist eher erschütternd: teuer, monolithisch, "hyper"-spezifisch, unausgereift, perspektivlos, unbekannt, unattraktiv, an den Menschen vorbei entwickelt, geschmacklos gestaltet. Weniges ist wirklich verwendbar und auch nur in Teilen.

WIR ARBEITEN DARAN!

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Qualitative Marktforschung

Sag' niemals nie Tangible Stakeholder ®: Lindgrün nutzt Methoden der qualitativen Marktforschung, um eine Grundlage für marken- und designstrategische Entscheidungen zu bilden. Neben leitfadenbasierten Interviews, Expertengesprächen (mit z.B. Bildassoziationsverfahren) und Homestories runden wir diese mit wertebasierten sozio-demografischen Erhebungen sowie der quantitativen Marktforschung ab. Wer seine Stakeholder kennen möchte, sollte sich nicht auf eine Methode verlassen. Jede Methode hat ihre Vorzüge und Lücken. Erst durch das Anwenden mehrerer „Filter” lässt sich ein schlüssiges Verständnis der Anspruchsgruppen erreichen.

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Denkschrift: Trust

Vertrauen Der intelligente Konsument wird unberechenbarer in seinem Kaufverhalten. Er könnte einen spritfressenden Sportwagen fahren, dabei im Bioladen und beim Bauern einkaufen, in einer kleinen Wohnung (auch mit Familie) wohnen und arbeitet lieber nur auf einer dreiviertel Stelle oder schiebt auch ganz bewusst eine „AL-Phase” ein. Er informiert sich quer durch alle Medien und weiss genau, welche Effekte sein Konsum hat. Er sucht Vertrauen. Dieser Consumenten Typus strebt ein „Life of voluntary simplicity” an. Er entstammt der „Affluent Consumer” Gruppe, einer stark wachsenden Gruppe von Menschen in industrialisierten Regionen. LOVOS verzichten auf Konsum, um eine andere Lebensqualität zu erreichen.

Damit wird diese Gruppe einen größeren Impact auf unsere Lebenswelt und Unternehmen besitzen als die LOHAS. LOHAS (Life of Health and Sustainability) können mittels Kommunikation (z.B. Utopia) oder durch entsprechende Unternehmensstrategien eingebunden werden.

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